Aidenbach. Trotz vereinzelter Regentropfen verwandelte sich Aidenbach am Faschingssamstag in eine bebende Partymeile. Unter dem passenden Motto „Faschingszug gigantisch“ feierten zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer ein farbenfrohes Spektakel der Extraklasse. Die hervorragende Organisation und die ausgelassene Stimmung machten das Event zu einem Highlight der regionalen Faschingssaison. Für die passende Stimmung am Mikrofon sorgten Hofmarschall Fabian Wall und die 1. Präsidentin Ursula Hinterdobler. Mit einer charmanten Mischung aus Fachwissen und Witz kommentierten sie das närrische Treiben und führten das Publikum unterhaltsam durch das Programm.
Prunkwagen und Garden im Mittelpunkt
Den Auftakt bildete traditionsgemäß die Aidenbacher Faschingsgesellschaft (AFG), die mit ihrer Kinder-, Jugend- und Prinzengarde sowie dem stolzen neuen Prunkwagen voranging. Die AFG-Mütter der Kunder und Jugendgarde sorgten zudem als kreative Fußgruppe für Aufsehen. Doch die Gastgeber waren nicht allein: Starke Abordnungen befreundeter Gesellschaften wie der Pleintinger Carnevalsverein, die FG Rainding und die FG Thyrnau bereicherten den Zug mit ihren Garden und prunkvollen Wagen.
Starke Präsenz der regionalen Landjugend
Ein besonderes Merkmal des diesjährigen Zuges war die enorme Beteiligung der Landjugend-Gruppen aus der gesamten Region. Von der Landjugend Aidenbach über die KLJB-Gruppen aus Zeholfing, Haidlfing, Eichendorf-Pitzling, Oberhausen, Johannesbrunn und Landjugend Alkofen bis hin zur BJB Parnkofen & Harburg sowie BJB Adldorf-Indersbach – die jungen Narren bewiesen mit ihren aufwendig gestalteten Wagen enormen Einfallsreichtum. Auch Gruppen wie die Hütte Grub, die Kölblöder Büffel und das Gaudinetzwerk Landau trugen zur ausgelassenen Stimmung bei.
Kreative Fußgruppen und lokale Vereine
Neben den großen Wagen beeindruckten auch die lokalen Vereine durch Detailverliebtheit. Der Theaterverein „Die vom Resch’ndobl“ und der Schützenverein Aidenbach glänzten als Fußgruppen, während die SpVgg Pleinting und die Gruppe „Bikini Bottom“ sowie die Faschingsgruppe Jama das bunte Bild abrundeten. Die Mischung aus sportlichem Engagement, traditionellem Brauchtum und moderner Faschingsfreude kam beim Publikum bestens an.
Gemeinschaftsleistung der Marktgemeinde
Bürgermeister Robert Grabler unterstrich in seinem Resümee den starken Zusammenhalt im Ort. Er dankte explizit der Feuerwehr, dem Bauhof, der Polizei, der Sicherheit und den vielen ehrenamtlichen Helfern, die Hand in Hand für einen reibungslosen Ablauf sorgten. „Ein Fest für die ganze Familie“, so das Stadtoberhaupt erfreut über die gelungene Veranstaltung.
Partystimmung bis in die Nacht
Nach dem offiziellen Zug war das närrische Treiben noch lange nicht vorbei. Während zwei Pilsinseln und diverse Essensstände für das leibliche Wohl sorgten, verlagerte sich das Geschehen am späten Nachmittag in das Partyzelt. Dort heizte DJ Manolo den Gästen ordentlich ein und garantierte eine ausgelassene Feier bis in die späten Abendstunden. AFG-Präsidentin Ursula Hinterdobler lobte abschließend das Herzblut, das in diesem „rundum gelungenen, gigantischen Faschingszug“ steckte.

