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Nach Mehrfamilienhausbrand in Grafenau: Gebäude unbewohnbar – Schaden im sechsstelligen Bereich

28.04.2026, 06:54 Uhr
GRAFENAU / LKR. FREYUNG-GRAFENAU. Der Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Stadtmitte von Grafenau wurde von der Nachbarin am Freitag, den 24.04.2026 kurz vor 12.00 Uhr, entdeckt. Bei dieser handelt es sich um die Tochter der Mieterin, welche im Brandhaus im Obergeschoß wohnt. Diese versuchte noch, mittels einer Leiter über den Balkon zu der Wohnung […] © Symbolbild

Dieser Artikel basiert auf einer Presse­mit­teil­ung der zustän­digen Justiz- bzw. Polizei­behörde.

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GRAFENAU / LKR. FREYUNG-GRAFENAU. Der Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Stadtmitte von Grafenau wurde von der Nachbarin am Freitag, den 24.04.2026 kurz vor 12.00 Uhr, entdeckt. Bei dieser handelt es sich um die Tochter der Mieterin, welche im Brandhaus im Obergeschoß wohnt.

Diese versuchte noch, mittels einer Leiter über den Balkon zu der Wohnung ihrer Mutter zu gelangen, was jedoch aufgrund des Brandausmaßes und der Rauchentwicklung nicht mehr möglich war. Sie verständigte die Rettungskräfte. Wie sich während der Löscharbeiten rausstellte, befanden sich keine Bewohner im Haus.

Die Feuerwehren aus Grafenau, Schlag, Bärnstein, Schönanger, Rosenau waren im Einsatz. Unterstützt wurden diese noch durch die Logistik und Einsatzmittel der Feuerwehren Spiegelau und Thurmansbang. Ein Feuerwehrmann wurde wegen Entkräftung kurzzeitig ins Krankenhaus eingeliefert.

Die Löscharbeiteten gestalteten sich im Dachbereich als langwierig und schwierig, weil aufgrund der Konstruktion ein Erreichen der Brandnester schlecht möglich war. Dies war auch der Grund dafür, dass über mehrere Stunden eine starke Rauchentwicklung vom Brandobjekt ausgegangen ist. Entsprechende Warnmeldungen durch die Feuerwehr und Rundfunkdurchsagen wurden veranlasst.

Die Schadenhöhe kann noch nicht beziffert werden, dürfte jedoch mit Sicherheit im sechsstelligem Bereich liegen. Das Gebäude kann nicht mehr bewohnt werden. Die Brandursache ist bislang nicht bekannt. Die Ermittlungen hierzu werden durch die Polizei Grafenau in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei Passau geführt.

Im Nachgang des Brandes wurde durch das BRK eine Anlaufstelle eingerichtet, um die vor Ort eingesetzten Einsatzkräfte mit dem Hintergrund der Schadstofffreisetzung zu registrieren und zu untersuchen.

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