PASSAU. Aufgrund eines technischen Defekts an der bordeigenen Kläranlage hat ein Flusskreuzfahrtschiff am Samstagnachmittag, den 18.04.2026, ungeklärtes Abwasser in die Donau eingeleitet.
Bei dem unter schweizer Flagge fahrenden Schiff wurde während des Aufenthalts an einer Liegestelle in Passau festgestellt, dass aus einem seitlichen Rohr eine bräunliche Flüssigkeit in den Fluss austrat. Kurz darauf setzte das Schiff seine Fahrt in Richtung Österreich fort.
Noch vor dem Verlassen des Bundesgebiets konnte das Schiff von der Wasserschutzpolizei Passau gestoppt und einer Kontrolle unterzogen werden. Dabei stellten die Beamten fest, dass offenbar ein Defekt an der Bordkläranlage vorlag und die eingeleiteten Abwässer die zulässigen Grenzwerte deutlich überschritten.
Die Kläranlage wurde daraufhin verplombt, wodurch eine weitere Einleitung in die Donau unterbunden wurde. Das Schiff durfte seine Reise mit rund 130 Fahrgästen unter entsprechenden Auflagen fortsetzen.
