PASSAU, BAB A3. Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Passau haben in der Nacht zum Freitag, den 10.04.2026, einen Kleintransporter aus dem Verkehr gezogen, der in Polen zur Fahndung ausgeschrieben war. Bei der Kontrolle am Parkplatz Hammerbach entdeckten die Beamten zudem hohe Bargeldbeträge, deren Herkunft ungeklärt blieb. Ein Fahrgast wurde aufgrund eines bestehenden Haftbefehls unmittelbar festgenommen.
Gefälschte Kennzeichnung überführt Insassen
Gegen 01:40 Uhr hielten die Beamten den VW mit drei deutschen Insassen im Alter von 24, 32 und 35 Jahren für eine Routinekontrolle an. Bei der genaueren Untersuchung des Fahrzeugs stellten die Polizisten eine gefälschte Fahrzeugidentifikationsnummer fest. Der Abgleich mit den polizeilichen Datenbanken ergab, dass der Wagen seit Mitte Februar in Polen als unterschlagen gemeldet war.
Unklare Herkunft von fünfstelligen Bargeldbeträgen
Die Fahnder stießen bei den drei Männern auf größere Mengen Bargeld. Jeder der Insassen führte Summen im niedrigen fünfstelligen Eurobereich mit sich. Da die Männer keine plausiblen Angaben dazu machen konnten, woher das Geld stammte oder wofür es verwendet werden sollte, stellte die Polizei die Beträge zusammen mit dem Fahrzeug sicher.
Festnahme nach Haftbefehl und weitere Ermittlungen
Während der 24-Jährige und der 32-Jährige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen wurden, endete die Fahrt für den 35-jährigen Mitfahrer in einer Justizvollzugsanstalt. Gegen ihn lag bereits ein Haftbefehl in anderer Sache vor. Die Kriminalpolizeiinspektion Passau hat die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen der Unterschlagung und der Herkunft des Bargeldes übernommen.
