ROTTHALMÜNSTER, LKR. PASSAU. In Rotthalmünster wurde ein 33-Jähriger Opfer einer Ebay-Kleinanzeigenbetrugsmasche. Ein angeblicher Kaufinteressent wollte die Ware Kaufen und leitete den Verkäufer auf eine falsche Betrugsseite, die angebliche „Sicheres Bezahlen“ Seite, weiter. Dort sollte die Bezahlung abgewickelt werden. Im weiteren Verlauf wurden ihm dann ein vierstelliger Betrag von seinem Konto abgebucht.
So funktioniert der Betrug in der Regel
- Falsche Zahlungsbestätigung: Betrüger schicken Nachrichten, die angeblich von Kleinanzeigen stammen, und behaupten, der Käufer habe bezahlt.
- Phishing-Links: Ein Link führt auf eine täuschend echte, aber gefälschte Webseite, auf der man Kreditkartendaten oder Online-Banking-Zugangsdaten eingeben soll, um das Geld „anzunehmen“.
- Gefälschter Support: Betrüger bieten via Chat „Hilfe“ an, um Daten abzugreifen.
- Das Ziel: Die Betrüger nutzen die Daten, um selbst Geld abzubuchen.
Wie Sie sich schützen
- Keine externen Links: Klicken Sie niemals auf Links in SMS, WhatsApp oder E-Mails, um eine Zahlung zu erhalten.
- Zahlung nur in der App: Öffnen Sie den Chat und die Zahlungsabwicklung direkt auf der offiziellen Kleinanzeigen-Plattform.
- Keine Kreditkartendaten: Für die echte „Sicher bezahlen“-Funktion (Treuhandservice) werden meist keine Kreditkartendaten des Verkäufers benötigt.
- Skepsis bei hoher Eile: Schnelles Kaufinteresse und Drängen auf externe Kommunikation (WhatsApp) ist oft ein Warnzeichen.
