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Aktion "Rauchfrei im Mai" bietet Hilfe beim AusstiegJeder Rauchstopp verbessert die Gesundheit

Freyung. Trotz zahlreicher Aufklärungskampagnen bleibt das Rauchen ein großes vermeidbares Gesundheitsrisiko in der Region. Das Gesundheitsamt Freyung-Grafenau beteiligt sich daher an der bundesweiten Aktion „Rauchfrei im Mai“, um Bürger beim Verzicht auf Tabak zu unterstützen. Amtsärztin Dr. med. Karin Drachsler informiert zum Start über Gefahren und Hilfsangebote. Risiken für schwere Erkrankungen Nach wie vor ist […]© Landratsamt Freyung-Grafenau

Dr. med. Karin Drachsler am Infostand im Gesundheitszentrum mit Informationsmaterialien und Giveaways
rund um den Rauchstopp sowie zur Aktion „Rauchfrei im Mai“.

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Freyung. Trotz zahlreicher Aufklärungskampagnen bleibt das Rauchen ein großes vermeidbares Gesundheitsrisiko in der Region. Das Gesundheitsamt Freyung-Grafenau beteiligt sich daher an der bundesweiten Aktion „Rauchfrei im Mai“, um Bürger beim Verzicht auf Tabak zu unterstützen. Amtsärztin Dr. med. Karin Drachsler informiert zum Start über Gefahren und Hilfsangebote.

Risiken für schwere Erkrankungen

Nach wie vor ist Tabakkonsum in Deutschland der wichtigste vermeidbare Risikofaktor für Krebserkrankungen. Dr. Drachsler betont die Tragweite: „Tatsächlich sind rund 90 Prozent der Lungenkrebsfälle auf das Rauchen zurückzuführen.“ Neben Krebs steigen die Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle und chronische Atemwegserkrankungen.

In Deutschland sterben jährlich über 120.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Umso wichtiger ist die Botschaft: Es ist nie zu spät aufzuhören – jeder Rauchstopp lohnt sich. Da viele Menschen die Gefahren falsch einschätzen, setzt das Amt auf kontinuierliche Aufklärung, um insbesondere junge Menschen vor dem Einstieg zu bewahren.

Trendwende bei Jugendlichen und Gefahren durch Vapes

Während das klassische Rauchen bei Jugendlichen zurückgeht, verbreiten sich alternative Nikotinprodukte wie Vapes immer weiter. Diese werden oft fälschlicherweise als harmlos wahrgenommen. „Sie enthalten ebenfalls gesundheitsschädliche Stoffe und können den Einstieg in die Nikotinabhängigkeit erleichtern“, warnt die Amtsärztin.

Besonders Kinder im Umfeld von Rauchern sind gefährdet, da ihr Entgiftungssystem noch nicht voll entwickelt ist.

Erfolgsaussichten durch professionelle Hilfe

Wer den Ausstieg alleine versucht, ist nur selten langfristig erfolgreich. Mit professioneller Unterstützung, etwa durch Kurse oder digitale Angebote, steigt die Erfolgsquote von drei auf über 20 Prozent.

Die Aktion „Rauchfrei im Mai“ setzt genau hier an und bietet eine kostenlose, niedrigschwellige Begleitung per App und E-Mail an. Dr. Drachsler ermutigt die Bürger: „Nicht allein kämpfen, sondern Hilfe annehmen und dranbleiben – für die eigene Gesundheit.“

Hintergrund zum Mitmachmonat

Die Zahl der Menschen, die einen ernsthaften Rauchstopp versuchen, ist in den letzten Jahren gesunken. Das Ziel des Aktionsmonats ist es, diesen Trend umzukehren. Interessierte finden weiterführende Informationen unter www.rauchfrei-im-mai.de oder an einem Infostand im Gesundheitszentrum Waldkirchen.

Bereits kurz nach der letzten Zigarette beginnen sich Puls und Blutdruck zu erholen, weshalb sich jeder Versuch lohnt.

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Dieser Beitrag basiert auf einer Pressemeldung.

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