Stadt und Landkreis Passau. Damit Ihr Ausflug ans Wasser sicher bleibt: Diese Seite informiert Sie fortlaufend über die Wasserqualität und eventuelle Einschränkungen im Landkreis Passau. Ob temporäre Badewarnung oder behördliches Badeverbot – hier sehen Sie alle betroffenen Badeseen und Gewässer auf einen Blick.
Blaualgen: Gesundheitsgefahren für Mensch und Tier
Die Giftstoffe der Blaualgen können bei Menschen und Tieren Vergiftungserscheinungen auslösen. Insbesondere nach dem Verschlucken von Wasser ist mit Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Fieber sowie Reizungen der Nasen- und Rachenschleimhäute zu rechnen. Bei Hautkontakt können Ausschläge, Entzündungen oder Reizungen entstehen.
Sollte es dennoch zu einem unbeabsichtigten Kontakt kommen und Beschwerden auftreten, wird geraten, ärztlichen Rat einzuholen.
Wie lange die Badewarnung bestehen bleibt, hängt davon ab, wie schnell sich der See regeneriert. Auf natürliche Weise gehen Cyanobakterien erst zurück, wenn das Wasser abkühlt oder die Nährstoffe aufgebraucht sind. In manchen Fällen sinkt die Belastung bereits innerhalb weniger Tage auf ein unbedenkliches Niveau – manchmal dauert es jedoch mehrere Wochen.

Aktuelle Badewarnungen und Badeverbote im Landkreis Passau
Blaualgen in der Ilz: Badeverbot am Halser Stausee (07.08.2026)
Passau. Bei Beprobungen der Ilz im Bereich Hofbauerngut hat das Gesundheitsamt Passau eine verstärkte Blaualgenbildung festgestellt. Im Bereich des Halser Stausees gilt weiterhin ein Badeverbot. Die Behörde fordert dazu auf, jeglichen Kontakt mit dem Wasser bis auf Weiteres zu unterlassen.
Dauerhaftes Badeverbot auf bestimmtem Abschnitt
Für den Bereich vom Kraftwerk in Hals bis zur Triftsperre gilt aufgrund unzureichender Wasserqualität ohnehin bereits seit mehreren Jahren ein Badeverbot.
Badeverbot am Stausee Oberilzmühle – Gesundheitsamt warnt vor Blaualgen (04.08.2026)
Fürstenzell / Salzweg. Das Gesundheitsamt hat für den Stausee Oberilzmühle ein Badeverbot empfohlen. Grund dafür ist ein verstärktes Vorkommen von Blaualgen, die eine geschlossene Schicht auf dem Wasser bilden. Die geringe Sichttiefe erschwert zudem mögliche Rettungsmaßnahmen.
Laborergebnisse stehen noch aus
Die Ergebnisse der jüngsten Beprobung stehen zwar noch aus, das Gesundheitsamt rechnet jedoch mit einer hohen Konzentration an Giften. In den kommenden Wochen führt die Behörde weitere Untersuchungen des Badewassers durch.
Blaualgen im Eginger See: Baden auf eigene Gefahr (23.07.2026)
Eging am See. Bei der jüngsten Beprobung des Eginger Sees hat das Gesundheitsamt Passau eine verstärkte Blaualgenbildung festgestellt. Die Sichttiefe im Wasser ist dadurch eingeschränkt, weshalb das Baden im Gewässer ab sofort auf eigene Gefahr erfolgt. Da Blaualgen gesundheitsschädigend sein können, raten die Behörden zur Vorsicht.
Verhaltensregeln für Badegäste und Wassersportler
Das Gesundheitsamt empfiehlt Besuchern, vorsorglich nicht in sichtbare Algenteppiche zu schwimmen und kein Wasser zu verschlucken. Zudem sollte auf Wassersport verzichtet werden, bei dem die Gefahr besteht, Wasser zu schlucken.
Kleinkinder im Uferbereich besonders schützen
Besonderer Schutz gilt für die jüngsten Besucher: Kleinkinder sollten sich derzeit nicht im Wasser aufhalten. Das Amt weist explizit darauf hin, dass Kinder nicht im Uferbereich plantschen sollten.
Badeverbot wird abgestuft zu Badewarnung: Blaualgen im Dreiburgensee (30.07.2026)
Fürstenzell / Tittling. Wie das Gesundheitsamt Passau am 30.07.2026 mitteilt, kann das Badeverbot vom 22.07.2026 am Dreiburgensee aufgehoben werden.
Festgestellt wurden eine Verbesserung der Sichttiefe und ein reduziertes Blaualgenvorkommen. Bis auf Weiteres erfolgt das Baden dort auf eigene Gefahr. Das Gesundheitsamt weist weiter darauf hin, dass Blaualgen gesundheitsschädigend sein können. Vorsorglich sollte in dem genannten Gewässer deshalb nicht in sichtbare Algenteppiche geschwommen werden, kein Wasser verschluckt werden und generell auf Wassersport verzichtet werden, bei dem Gefahr besteht, Wasser zu schlucken.
Weitere Kontrollen angekündigt
Um die Entwicklung der Wasserqualität im Dreiburgensee zu überwachen, wird das Gesundheitsamt in den nächsten Wochen weitere Beprobungen des Badewassers durchführen.
Blaualgen im Freudensee: Baden ab sofort auf eigene Gefahr (16.07.2026)
Hauzenberg. Bei der jüngsten Beprobung des Freudensees in Hauzenberg hat das Gesundheitsamt Passau eine verstärkte Blaualgenbildung festgestellt. Die Sichttiefe im Wasser ist dadurch eingeschränkt, weshalb das Baden im See ab sofort bis auf Weiteres auf eigene Gefahr erfolgt. Da Blaualgen gesundheitsschädigend wirken können, mahnen die Behörden zur Vorsicht.
Verhaltensregeln für Badegäste und Wassersportler
Das Gesundheitsamt empfiehlt Besuchern, nicht in sichtbare Algenteppiche zu schwimmen und das Verschlucken von Wasser zu vermeiden. Generell sollte auf Wassersport verzichtet werden, bei dem die Gefahr besteht, Wasser zu schlucken.
Besondere Vorsicht bei Kleinkindern
Besonderer Schutz gilt für die jüngsten Besucher: Kleinkinder sollten sich derzeit nicht im Wasser aufhalten. Das Amt rät explizit davon ab, Kinder im Uferbereich plantschen zu lassen.
Aufgehobene Badewarnungen und Badeverbote vom Gesundheitsamt
Schifferersee Weihmörting – Badeverbot aufgehoben
Neuhaus am Inn. Das Badeverbot vom 16.07.2026, das das Gesundheitsamt wegen Blaualgen für den Schifferersee Weihmörting ausgesprochen hat, kann mit sofortiger Wirkung aufgehoben werden.
Bei der letzten Nachkontrolle wurde keine relevante Menge an Blaualgen mehr festgestellt. Auch eine Badewarnung ist aktuell nicht erforderlich.
