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Autobahnen ohne Tempolimit83 Prozent der Autofahrer fahren langsamer als 130 km/h

10.02.2025, 19:16 Uhr
Update: 06.04.2025, 17:41 Uhr
<p>Gudrun</p>
Von Gudrun
Die Diskussion um ein bundeseinheitliches Tempolimit auf deutschen Autobahnen hält seit Jahrzehnten an. Eine aktuelle Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt jedoch, dass in Nordrhein-Westfalen 83 Prozent der Autofahrer auf Abschnitten ohne Geschwindigkeitsbegrenzung bereits langsamer als 130 km/h fahren. Aktuelle Verkehrsdaten Die Frage nach einem deutschlandweiten Tempolimit polarisiert die Öffentlichkeit. Laut der IW-Analyse […] © Symbolbild

Die Diskussion um ein bundeseinheitliches Tempolimit auf deutschen Autobahnen hält seit Jahrzehnten an. Eine aktuelle Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt jedoch, dass in Nordrhein-Westfalen 83 Prozent der Autofahrer auf Abschnitten ohne Geschwindigkeitsbegrenzung bereits langsamer als 130 km/h fahren.

Aktuelle Verkehrsdaten

Die Frage nach einem deutschlandweiten Tempolimit polarisiert die Öffentlichkeit. Laut der IW-Analyse legen rund 83 Prozent der Autofahrer auf Autobahnabschnitten ohne Tempolimit Geschwindigkeiten unter 130 km/h zurück. Zehn Prozent der Fahrer bewegen sich zwischen 130 und 140 km/h, während lediglich ein Prozent schneller als 160 km/h fährt.

Rückgang der Durchschnittsgeschwindigkeit

Die durchschnittliche Geschwindigkeit der Autofahrer in Deutschland ist in den letzten Jahren gesunken. Im Sommer 2021 lag die durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit noch bei 116,5 km/h. Ein Jahr später fiel dieser Wert auf 115 km/h und zuletzt auf nur noch 113,5 km/h. Diese Entwicklung kann teilweise auf eine erhöhte Verkehrsdichte und zahlreiche Baustellen zurückgeführt werden. Selbst bei freier Fahrt entscheiden sich viele Autofahrer für Geschwindigkeiten um die 130 km/h. Viele Fahrzeuge, die mit exakt 130 km/h gemessen wurden, deuten darauf hin, dass Fahrer häufig Tempomaten nutzen oder sich am Tachometer orientieren.

Debatte muss ein Ende finden

Die andauernde Diskussion um ein einheitliches Tempolimit scheint angesichts der aktuellen Verkehrsdaten überzogen. „Im Verkehrssektor gibt es viel größere Probleme, die dringend angegangen werden müssen. Die Politik muss insbesondere auf die Infrastrukturkrise reagieren“, erklärt der IW-Verkehrsökonom Thomas Puls.

Methodische Hinweise zur Studie

Die IW-Wissenschaftler haben für ihre Untersuchung über einen Zeitraum von rund vier Monaten im Sommer 2024 Daten von Autobahnzählstellen an Geschwindigkeitsbegrenzungsfreien Abschnitten in Nordrhein-Westfalen erfasst. Insgesamt wurden dabei etwa 1,9 Milliarden Pkw ausgewertet.

Diese Daten bieten einen aufschlussreichen Einblick in das Fahrverhalten der Autofahrer und die Notwendigkeit einer sachlichen Diskussion über ein mögliches Tempolimit.

Dieser Beitrag basiert auf einer Pressemeldung.

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