ERING / LKR. ROTTAL-INN. Die Regierung von Niederbayern hat für den vierstreifigen Neubau der A 94 zwischen Prienbach-Ost und Kühstein das Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Der Antrag stammt von der Autobahn GmbH des Bundes. Das Projekt soll die Anwohner von Ering entlang der B 12 entlasten sowie die Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit der Strecke erhöhen.
Sicherheit und Trassenverlauf
Die bisherige B 12 weist ein hohes Verkehrsaufkommen mit viel Schwerverkehr auf. Das Zusammentreffen von Fern-, Regional- und Landwirtschaftsverkehr sowie fehlende Fahrtrichtungstrennungen führen derzeit zu erhöhten Unfallrisiken. Mit den getrennten Fahrbahnen der neuen A 94 soll der Überholdruck sinken.
Die Trasse orientiert sich an der Variante „Ering-Nord“ und verläuft nördlich des Hauptortes Ering. Geplant sind Bauwerke über den Mühlbach und den Kirnbach, eine Faunabrücke sowie Lärmschutzmaßnahmen, um bestehende Wegeverbindungen aufrechtzuerhalten und Emissionen zu reduzieren.
Verkehrsprognose für 2035
Für das Jahr 2035 wird für den Streckenabschnitt eine Belastung von bis zu rund 23.400 Kraftfahrzeugen pro Tag prognostiziert. Der Schwerverkehrsanteil liegt voraussichtlich bei etwa 18 Prozent. Der vierstreifige Ausbau soll die nötige Kapazität für diese Entwicklung bereitstellen.
Einsicht in die Planunterlagen
Die Unterlagen zum Verfahren stehen ab dem 28. September 2026 auf der Website der Regierung von Niederbayern zur Verfügung: www.regierung.niederbayern.bayern.de/service/planfeststellungsverfahren
Zudem ist eine Einsichtnahme vor Ort am Regierungsplatz 540 in Landshut nach telefonischer Terminvereinbarung unter Telefon 0871-808 -01 möglich.
Die Regierung von Niederbayern leitet für den 4-streifigen Neubau der A 94 zwischen Prienbach-Ost und Kühstein das Planfeststellungsverfahren ein.
