Bad Füssing. Seit dem 1. April 2026 verbessert eine neue Direktbusverbindung die Erreichbarkeit zwischen Bad Füssing und der bayerischen Landeshauptstadt. Die Linie 6207 bietet Einheimischen und Gästen eine Fahrtzeit von rund zwei Stunden ohne Umstieg. Das Angebot zielt darauf ab, eine komfortable Alternative für Tagesausflüge, Termine oder die Anreise in den Kurort zu schaffen.
Optimierte Fahrzeiten für Tagesausflüge
Der Bus verkehrt von Donnerstag bis Montag, wobei auch Feiertage abgedeckt sind. Die Abfahrt erfolgt morgens an drei Haltestellen in Bad Füssing:
- am Johannesbad um 08:50 Uhr,
- an der Katholischen Kirche um 09:00 Uhr und
- am Füssinger Hof um 09:05 Uhr. Die Ankunft in München ist für 11:00 Uhr geplant.
Die Rückfahrt aus der Landeshauptstadt startet um 16:00 Uhr. Aufgrund von Bauarbeiten befindet sich die Haltestelle in München derzeit in der Seidlstraße nahe dem Hauptbahnhof. Die reguläre Haltestelle Hbf/Nord ist wegen Bauarbeiten vorübergehend dorthin verlegt. Die Rückkunft im Kurort ist zwischen 17:45 Uhr und 18:00 Uhr vorgesehen.
Verschiedene Tarife und Ticketoptionen
Die Preisgestaltung für die neue Verbindung ist gestaffelt und berücksichtigt insbesondere Familien:
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Einfache Fahrt: 19 Euro (6 bis 14 Jahre: 8,50 Euro)
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Hin- und Rückfahrt: 29 Euro (6 bis 14 Jahre: 14,50 Euro)
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5er-Karte (fünf Einzelfahrten): 76 Euro
Kinder unter sechs Jahren werden kostenlos befördert. Da die Linie als Fernverkehr eingestuft ist, werden das Deutschlandticket und das Bayernticket nicht anerkannt. Fahrkarten sind direkt im Bus erhältlich. Direkt buchbar sind Tagesflüge nach München auch bei Eichberger Reisen in Bad Füssing. Weitere Informationen zur Busverbindung gibt es online unter www.vdw-mobil.de/angebote/muenchen-bad-fuessing sowie in der Tourist-Information des Kur- & GästeService Bad Füssing. Zudem wird derzeit geprüft, ob zeitnah ein Kartenvorverkauf auch über die Tourist-Information möglich ist. (Stand: März 2026. Änderungen bei Fahrplänen und Tarifen vorbehalten.)
Alternative zum Schienenverkehr
Angesichts von Bauarbeiten im Bahnnetz im Jahr 2026 dient der Bus als Ausweichmöglichkeit. Laut der Kur- und Tourismusmanagerin Daniela Leipelt bietet der Direktbus eine verlässliche Alternative für Reisende, die München direkt ansteuern oder den dortigen Verkehrsknotenpunkt zur Weiterreise nutzen möchten.
Betrieben wird die Linie von der Regionalbus Ostbayern GmbH in Zusammenarbeit mit dem lokalen Unternehmen Eichberger. Der Gemeinderat unterstützt das Projekt durch eine entsprechende Bezuschussung.
Fokus auf regionale Mobilität
Bürgermeister Tobias Kurz sieht in dem optimierten Fahrplan ein Angebot, das Zeit spart und für viele Menschen eine Option zum eigenen Auto oder zur längeren Bahnfahrt darstellt. Ziel sei es, die Verbindung gemeinsam mit dem Kur- und Gästeservice bekannter zu machen, um die Mobilität in der Region zu stärken. Auch für Münchner Besucher wird der Zugang zu den Thermen in Bad Füssing durch die neue Linie vereinfacht.
